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Herkunft und Geschichte

Die Verbindung des Breite Plateaus mit der Stadt Schäßburg war schon immer sehr eng. Die Breite war für die Schässburger ein Ort, wo sie die Schweine- und Rinderherden weiden konnten, woher sie sich das nötige Holz für Bauarbeiten nehmen konnten, aber auch wo sie sich erholen und ihre Freizeit verbringen konnten.

In den letzten 50 Jahren aber, wurde das Plateau einiger destruktiven Eingriffe der Menschen ausgesetzt: es gab Pläne, um einen Flughafen zu bauen, es wurde Eichenholz für die Sowjetische Union verwertet, es wurden Baumstämme und Eichenwurzeln gesprengt, um das Plateau für landwirtschaftliche Zwecke zu benutzen.

Zurzeit ist der Wert des Naturerbes auf nationaler und internationaler Ebene anerkannt und ihr Schutz ist gewährleistet dank der Übertragung der Verwaltung an der Stiftung Mihai Eminescu Trust in Partnerschaft mit dem Stadtrat Sighişoara.

Informationen über die Breite haben wir schon bevor die Stadt Schäßburg gegründet wurde, dank der Entdeckung in der unmittelbaren Nähe des Plateau, oben auf dem Kulterberg, einiger Silbermünzen aus der Römerzeit. Ein Schässburger, J. Roth, ein Handwerker berichtet, dass er auf dem Breite Plateau, im Jahr 1860 eine römische Silbermünze gefunden hätte. Dieses weckte das Interesse des Professors der Bergschule, Karl Fabritius, der eine archäologische Forschung unternahm. Während den Ausgrabungen im Jahre 1862 entdeckte man 114 Silberdenare der altrömischen Republik, wozu die Archäologen aussagten, dass sich hier entweder ein Familienfriedhof oder ein verborgener Schatz befand. Da, keine Gebeine entdeckt wurden, schließt man die Existenz des Friedhofs aus.

Jedoch, zwischen 1960-1970 wurde ein wichtiger Friedhof des Grenzbaches, am Fuß des Breite Plateaus, der die Stadt Schäßburg von dem Dorf Schaas trennt, entdeckt. Es wurden 45 Gräber inventarisiert und das entdeckte Material wurde vom 2.-3. Jahrhundert n.Chr. datiert. Eine Frage, die wir uns stellen, ist, ob das Plateau schon in der Zeit der Ankunft der Sachsen und der Gründung von Schäßburg im 13. Jh. existierte. Ohne die urkundlichen Beweise, kann der Begriff „Breite” als Argument gelten, da sich dieser mit Ausdehnung, Umfang, Oberfläche, Ausmaß übersetzen lässt. Das Wort weist auf eine große, offene Fläche, schon seit dieser Zeit hin.

Das Bestehen einer Weidefläche ist indirekt von einem Dokument des Staatsarchiv in Kronstadt, der Fund des Rathauses Schäßburgs bewiesen. Dieser wurde 1583 von dem Amt von Ştefan Bathory, König von Polen und Prinz in Siebenbürgen, ausgestellt, der auf Antrag der Sachsen der Sieben Stühle (Schäßburg, Mühlbach , Großschenk, Reußmarkt, Reps, Leschkirch und Broos) den Dienern der Burgen Oderhellen und Fogarasch verbietet die Schafe und die Schweine auf dem Grund und in den Eichenwälder der Sieben Stühle, ohne Wissen und Zustimmung dessen Behörden grasen zu lassen.

Die Verwendung von Eichenholz für Bauarbeiten, von dem reich bewaldeten Gebiet des Plateaus ist in der Neuzeit Epoche bewiesen, als die Seiten der Schäßburger Zeitungen eine Ausschreibung des Schäßburger Magistrat, für Eichen- und Buchenholz von der Kahlen Breite, im Jahr 1872 ankündigten.

Die Geschichte des Plateaus verändert sich in der modernen Epoche, als, hier beeindruckende Feste im späten Frühjahr oder frühen Sommer organisiert wurden.

Die warme Jahreszeit begann mit einem Fest, das die ganze Stadt belebte: das Skopationsfest. Das war ein Fest des Frühlings, das jährlich von der Schule organisiert wurde. Die Benennung Skopation stammt aus dem Lateinischen „scopa”, der Besen oder Rohrstock bedeutet. Zunächst scheint es ein mittelalterlicher Brauch gewesen zu sein, wobei jedes Frühjahr die Schüler Zweige in die Schule brachten, woraus Besen für den Frühjahrputz gefertigt wurden. Das Fest wurde im Mai gefeiert, hatte aber keinen Zusammenhang mit dem 1. Mai. Es ist nicht bekannt, wann dieses Fest auf die Breite organisiert wurde, aber die deutsche Presse gibt uns die ersten Nachrichten in dieser Hinsicht im Jahr 1866, in der Kronstädter Zeitung, die berichtet, dass die Bergschule Turnstunden einführt, um die organisierten Spiele auf der Breite, zum Anlass des Skopationsfest vorzubereiten.

Der Groß-Kokler Bote, nr 1063, Schäßburg, vom 14. Mai 1899, kündigt an: „Das Skopationsfest. Wie uns bekannt wurde, Dienstag der 16. oder vielleicht der 17. dieses Monats, das Schulfest im Monat Mai der Evangelischen Kirche wird auf der Breite stattfinden.”

Das Fest im Mai war nicht ausschließlich ein Brauch der Evangelischen Schulen oder der deutschen Einwohnern. Sowohl die rumänische, als auch die ungarische Bevölkerung der Stadt organisierten, getrennt, ähnliche Veranstaltungen (Majalfest oder Maifest).

Im Jahr 1900 wird auf der Breite das rumänische Pfingstfest im alten Stil organisiert: "Der rumänische Majalis. Am 11. dieses Monats der zweite Pfingsttag im alten Stil organisierten die rumänische Schule und die rumänische Bevölkerung auf der Breite, ihre jährliche Waldfeier. Die schön geordnete Prozession ging von der griechisch-orthodoxen Schule über dem Marktplatz, im Klang der Musik und der VIVAT Rufe in dem grünen Wald. "( Groβ-Kokler Bote, nr.1122, Schäßburg, 22. Juni 1900). Nach 1920, wird das Fest an dem Datum vom 10. Mai, angesehen als Nationalfeiertag des rumänischen Königreichs verbunden.

Der Tätigkeitsbericht des Bürgermeisters Aurel Mosora im Jahr 1937 zeigt, dass „der Hain“ ein schöner Spazierort sei. Damit wurde die Breite gemeint, die in der Zeit der Romanisierung der Ortsnamen so genannt wurde.

Im zwanzigsten Jahrhundert wurde das Skopationsfest bis 1939, mit einer Pause von vier Jahren während des Ersten Weltkriegs (1914-1918) weiter gefeiert. Der Zweite Weltkrieg und seine Nachwirkungen haben diese Tradition abgebrochen, obwohl es noch Versuche gab, dieses Fest im Jahre 1947 wieder zu organisieren.

Nach 1950, dreht das Breite Plateau und Rumänien allgemein eine düstere Seite der Geschichte. Die kommunistische Regierung verbot die Organisation dieses Fests, und das Plateau wurde, nach zeitgenössischen Aussagen, als zukünftiger Standort für einen Flughafen oder als landwirtschaftliche Fläche  vorgeschlagen. Tatsache ist, dass eine Menge Eichen gefällt und in die Sowjetunion transportiert wurden, andere wurden gesprengt, um Platz für den Anbau von Getreide zu schaffen. In den frühen 1980er Jahren baute man ein Waffenlager der rumänischen Armee. Im November 2001 wurde das Plateau als Standort für das Dracula-Park-Projekt vorgeschlagen, aber der Standort des Parks wurde auf Intervention der UNESCO geändert.

Author: Nicolae Teşculă, Museum für Geschichte Sighişoara

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