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Die Flora und Vegetation des Breite Plateaus

Allgemeine Vorstellung

Das natürliche Reservat “Die jahrhundertalten Eichen von der Breite” ist ein Weidelandhabitat mit jahrhundertalten Traubeneichen (Querqus petraea) und Stieleichen (Querqus robur), die ungefähr 7% der Gesamtfläche des Breite Plateaus bedecken. Die Breite ist eines der weitesten Habitate dieser Art in Europa und das größte im Mittel-Osteuropa. Die Einzigartigkeit der Breite verdankt sich der großen Anzahl von jahrhundertalten Eichen, Naturdenkmäler, wofür das Gebiet als Naturschutzgebiet ernannt wurde.

Nachdem der Wald im Mittelalter durchforstet wurde, wurde der Abstand zwischen den existierenden oder gepflanzten Bäumen so festgelegt, damit sie die beste Befruchtung erlangen. Die Eicheln wurden hauptsächlich als Nahrungsmittel für Schweine benutzt und die Kronen spendeten Schatten den grasenden Tieren – Schafe, Ziegen und Kühe. So, wurde der Mischwald von Traubeneichen (Querqus petraea), Stieleichen (Querqus robur), Buche (Fagus sylvatica) und Hainbuche (Carpinus betulus) in einer offenen Weide mit zerstreuten Bäume umgewandelt. Diese Weide kann man durch aktives Mähen, Beweidung und Durchforstung und andere Interventionen die die natürliche Bewaldung (Hainbuchen- und Weideninvasion, Carpinus betulus und Salix spp.) stoppen können, bewahren. Dank der großen Oberfläche, die sie zur Verfügung haben, haben die Eichenbäume auf der Breite, im Vergleich zu denen im Wald, ihre Krone viel mehr entwickelt.

Die Bäume auf der Breite haben beachtliche Größen und Alter: die mit einem Umfang von 400-500 cm sind am häufigsten, aber auch die mit einem Umfang von 500-600 cm sind ziemlich oft zu sehen. Über 450 Bäume können aufgrund von biometrischen Merkmalen als jahrhundertalt betrachtet werden. Deren Wert steigt deutlich, wenn man berücksichtigt, dass sie noch fruchtbar sind.

Die meisten Bäume auf dem Plateau wurden zwischen 350-450 Jahre geschätzt. Es ist beeindruckend, dass die ältesten Bäume etwa 800 Jahre alt sind – fast im selben Alter mit der Burg von Schässburg! Die Höhe der Bäume liegt zwischen 16 und 35 m, viele erreichen sogar 20-30 m.

Der gesundheitliche Zustand der Bäume ist nicht der beste. Das hohe Alter macht diese sehr empfindlich auf die Eingriffe der Menschen in ihrem Lebensraum: die Veränderung der Bewässerung des Plateaus, durch das Graben von Entwässerungsgräben und der Vandalismus, ihre in Brand Setzung oder das Abhacken. Aufgrund solcher Belastungen verlieren die jahrhundertalten Eichen ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Stürme oder extreme Wetterbedingungen (langzeitige Dürre). Deswegen sind die Bäume mit einer „ganzen“ Krone (weniger als 20% zerstört) nicht viele; die meisten haben ihre Krone bis zu 30-40%, manchmal bis sogar zu 95%, selten 100% zerstört.  

Die jahrhundertalten Eichen, sowie die am Boden gefallenen Stämme sind wichtige Strukturen, die zur spezifischen Biodiversität des Plateaus beitragen. Zu den Nutznießern ihrer Existenz zählen sich viele unterschiedliche Organismen, von Moose, Flechten und Pilze, zu Insekten, Vögeln und Säugetiere, insbesondere Fledermäuse.

Pilze, Flechten und Moose

Bisher wurden diese Organismen, im Vergleich zu den anderen Gruppen, die ins Detail vorgestellt wurden, weniger auf der Breite untersucht. Vorläufige Informationen beweisen eine außergewöhnliche Diversität der Arten, aufgrund des einzigartigen Habitats – die alten, solitären oder gruppierten Bäume auf einem offenen Weideland. Hier können sowohl typische Arten für den Wald, als auch solche die für offene Gebiete spezifisch sind, gefunden werden.

Was Pilze betrifft, ist die Breite von Pilzsammler  gut bekannt. In der Gegend können ungefähr 30 Arten von den essbaren Pilzen gefunden werden. Davon sind die meist bevorzugten der Weiße Anischampignon (Agaricus arvensis), der Fichtensteinpilz (Boletus edulis), die Totentrompete (Craterellus cornucopioides), die Ochsenzunge (Fistulina hepatica), der Parasol (Macrolepiota procera), der Purpurschwarze Täubling (Russula atropurpurea) und der Frauentäubling (Russula cynoxantha).

Außer diesen Arten wurden auch viele Pilze, die nicht essbar sind, entdeckt. Meistens wachsen diese an der Basis der alten Baumstämme, auf dem Stamm oder auf abgefallene Äste, die sich in verschiedenen Zersetzungsstadien befinden, wie z.B.: Der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus). Auf denselben Flächen können die meisten Flechten- und Moosarten, die auf der Breite gefunden werden. Die Häufigsten davon sind: Cladonia sp., Parmelia sp., Peltigera canina, Lobaria sp., Bryum sp., Isothecium sp., Marcantia polymorpha, Mnium undulatum, Polytricum commune u.s.w., und diese unterstreichen die Wichtigkeit der Konservierung der lebendigen und leblosen Eichen.

Höhere Pflanzen

Auf der Breite wurden insgesamt 380 Arten und Unterarten von Pflanzen identifiziert, was eine beachtliche Anzahl ist, wenn wir berücksichtigen, dass in der Fauna Rumäniens (Ciocârlan 2009) ungefähr 3.800 Arten und Unterarten bekannt sind. Das bedeutet, dass, auf der 133 ha Oberfläche des Plateaus, sich 10% der national bekannten Pflanzen befinden.

Die ökologische Charakterisierung der Flora, nach der Wasseranforderung, enthüllt uns ihren mesophilen Charakter und das Vorhanden von zahlreichen hydrophilen Arten, die, die historischen Charakteristika des Gebietes (ein feuchtes Plateau) wiederspiegeln. Die xerophilen Arten, anwesend in den offenen Bereichen des Plateaus, im südlichen Teil (früher der feuchtere Teil) bestätigen die Interventionen, die zur Feuchtigkeitsminderung unternommen wurden (das Graben von Entwässerungsgräben), die auch von der Abnahme der Regenfälle (insbesondere deren Frequenz) der letzten Jahre unterstützt wurde.

Was die Präsenz von Arten die eine konservative Wichtigkeit haben, betrifft, können wir behaupten, dass der Wert der Breite in ihrem generellen und assoziativen Charakter liegt. Die Assoziation von verschiedenen Arten ist sehr interessant, ins besondere wenn Arten nicht für dieses Gebiet spezifisch sind, wie z.B. die montan-alpinen Pflanzenarten Blutwurz (Potentilla erecta) und das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum).

Die Arten, die sich auf der Roten Liste Rumäniens (Oltean et al. 1994 und Boşcaiu et al. 1994) befinden, sind: das strohgelbe Knabenkraut - Dactylorhiza incarnata ochroleuca (selten - Oltean et al. 1994), das Große Zweiblatt - Listera ovata (selten - Oltean et al. 1994), das Kleine Knabenkraut - Orchis morio morio (selten - Oltean et al. 1994), die Zweiblättrige Waldhyazinthe - Platanthera bifolia (selten - Oltean et al. 1994), die Waldkiefer - Pinus sylvestris (selten - Oltean et al. 1994, auf der Breite gepflanzt), der Lungen Enzian - Gentiana pneumonanthe (gefährdet - Boşcaiu et al. 1994).

Neben den oben genannten Arten, nennen wir auch ein paar die nach ihrem Aussehen bemerkenswert sind. Der Schlangen Knöterich (Polygonum bistorta), in dem südlichen Teil des Plateaus, in einer feuchten Zone, verleiht der Wiese im Frühling und Anfang des Sommers eine rosa Nuance. Eine andere im Frühling verbreitete Art ist die Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi). Die blasse Farbe des Teufelsbisses (Succisa pratensis), verbreitet im zentral-westlichen Teil des Plateaus, ergänzt das Blaue des Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe), die zusammen eine schöne Landschaft auf dem Himmelsblau der Herbsttage bilden. Wo die Tiere weiden und sich unter den Baumkronen ausruhen, entwickelt sich sehr stark die Brennnessel (Urtica dioica).

Die Existenz des Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) ist von großer Bedeutung. Auf den Blüten dieser Pflanze legt der Helle Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling seine Eier. Dieser ist ein seltener Schmetterling, der laut der  Habitatrichtlinie, Anhang I und II, europaweit geschützt wird.

Ein beunruhigender Aspekt ist das Vorkommen von aggressiven Arten wie z.B. die Riesen-Goldrute (Solidago gigantea), die Gewöhnliche Seidenpflanze (Asclepias syriaca), die Zarte Binse (Juncus tenuis), das Kanadische Berufkraut (Conyza canadensis), der Schlitzblättrige Sonnenhut (Rudbeckia laciniata). Ein anderer negativer Aspekt, der ein aktives Management erfordert, d.h. kontrollierte Beweidung, Mähen und  regelmäßige Durchforstung, ist die schnelle Regenerierung der Hainbuche und die Verbreitung der Weiden, als natürliche Folge der Bewaldung des Habitats.

Die Vegetation

Die Bildung der Vegetationsdecke auf der Breite ist eng mit der Durchforstung des Waldes verbunden. Wegen der geringen Durchlässigkeit des Bodens, begann ein Versumpfungsprozess, der zur Entwicklung von mesophilen Wiesen beitrug.

Die höchste Reichweite auf der Breite hat die Kombination Agrostio stoloniferae - Dechampsietum caespitosae, das Weiße Straußgras und die Rasen-Schmiele, die dem Grasteppich einen „sommerlichen“ Charakter verleihen. Im südlichen Teil, der feuchtere Teil des Plateaus ist diese Kombination seltener, sie wird mit dem Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis), dem Echten Mädesüß (Filipendula ulmaria), der Blutwurz (Potentilla erecta), dem Heil-Ziest (Stachys officinalis), dem Echten Labkraut (Galium verum), dem Gewöhnlichen Felberich (Lysimachia vulgaris) und dem Seggen (Carex elata, Carex ovalis etc) bereichert.

In den Bereichen mit hoher Feuchtigkeit, ins besondere in der Nähe der Entwässerungsgräben sind die Phytozoenosen der Assoziationen: das Sumpf-Weidenröschen – die Flatter-Binse (Epilobio palustri-Juncetum effusi) und  der Gewöhnliche Blutweiderich – die Blaugrüne Binse (Lythro salicariae-Juncetum effusi-inflexi anwesend. Im selben, südlichen Teil des Plateaus wurde auch die Assoziation Seggen-Klee (Caricetum-Vesicariae) identifiziert.

Die Wald Simse (Scirpetum sylvatici) wurde sowohl im südlichen Teil des Plateaus, als auch in dem Nord-östlichen feuchten Bereich gefunden.

Das Breite Plateau befindet sich auf dem Gebiet Natura 2000 „6510 – Niedrige Grasländer“. (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis).

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Flora şi vegetaţia platoului Breite - imagini şi descrieri4.41 MB

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