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Die Amphibien

Allgemeinheiten

Die Amphibien sind Wirbeltiere, die allgemein, unter den Menschen gemischte, bis zu negative Gefühle erwecken. „Sie verursachen Krätze”, „sie überleben das Feuer”, „sie urinieren ins Auge”, „sie sind abstoßend” … sind nur ein paar Beispiele einiger  Redewendungen, um diese Wesen zu charakterisieren. Immer zahlreichere Übersichten beweisen, dass die Amphibien unsere Bewunderung verdienen: sie haben ungefähr 350 Millionen Jahre, und, obwohl ihr Körper nicht mit Federn, Schuppen oder Fell, sondern nur mit einer wasserdurchlässigen Haut bedeckt ist, haben sie die Dinosaurier, die Kontinentalverschiebung und die Meteoriten überlebt. Im Moment übersteigt die Anzahl der Amphibienarten die Zahl 6.500 in der ganzen Welt.


Die Amphibien wurden mit der Zeit die meist gefährdeten Wirbeltiere der Erde. Die steigende Aussterbensrate ist alarmierend, große Populationen verschwinden in kurzer Zeit. Der Hauptgrund dafür ist der Mensch, der die Habitate zerstört, die Umwelt verschmutzt, nicht einheimische Tierarten einführt (z.B. Fische) usw.

Zweifellos haben die Amphibien bestimmte Merkmale, die sie aufgrund der radikalen Umwandlungen in ihrem Lebensraum zum Aussterben anfällig machen.  Unten sind zwei erwähnt:

  • Die Lebensdauer macht sie von zwei Lebensräume abhängig: der aquatische und der terrestrische. Die meisten Arten pflanzen sich im Wasser fort und haben zwei Entwicklungsstadien: das Ei und die Larven. Die Larven metamorphosieren und von diesem Augenblick, spielt für sie der irdische Lebensraum eine sehr wichtige Rolle. Hier verbreiten und ernähren sie sich und viele Arten überwintern hier. Das jährliche Leben der Erwachsenen besteht aus periodischen Migrationen zwischen den zwei Lebensräume. Die Zerstörung des aquatischen Raumes (die Entwässerung der feuchten Bereichen, die Einführung von Raubtieren, usw.) oder des terrestrischen Raumes (Abholzungen, das Ackern, der Bau von Straßen, die Stadtentwicklung, usw.), oder, die Unterbrechung der Verbindung zwischen den aquatischen und terrestrischen Habitate, führen zu dem Rückgang der Amphibienpopulationen in diesem Gebiet. 
  • Die physiologischen Merkmale, wie z.B. die durchlässige Haut, die eine Atmungsrolle (neben den Lungen), aber auch eine osmoregulierende Rolle hat, machen die Amphibien sehr empfindlich auf die mikroklimatischen Veränderungen in der Gegend wo sie leben. Die Amphibien bevorzugen feuchte und kühle terrestrische Gebiete (manchmal kommen sie in den Keller vor). Der menschliche Einfluss führt in der Regel zur Änderung der lokalen Mikroklima, die Auswirkungen auf die Amphibien haben. Somit sind die Exemplare nicht mehr aktiv, sie verstecken sich, essen nicht und können die nötigen Futterreserven für den Winter nicht akkumulieren, um sich dann im Frühling zu reproduzieren.

Die Amphibien in dem Breite Reservat

Auf der Breite leben acht Amphibienarten: der Kammmolch (Triturus cristatus), der Teichmolch (Triturus vulgaris ampelensis), die Gelbbauchunke (Bombina variegata), die Erdkröte (Bufo bufo), die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus), Laubfrosch (Hyla arborea), der Springfrosch (Rana dalmatina) und der Grasfrosch (Rana temporaria).

Das „Angebot“ der terrestrischen Habitate ist für die Amphibien der Reservats sehr reich: die mesophile Vegetation und der Wald sind gut vertreten. Die Reproduktionshabitate sind die temporären Wasseransammlungen, die das Auftreten und den Fortpflanzungserfolg der verschiedenen Arten bestimmen.

Die Arten mit einer langen Larvenzeit verwandeln sich in den Lebensräume mit einer langen aquatischen Zeit. Beobachtungen auf der Breite zeigen, dass Molchlarven sich gut entwickeln, wenn die aquatische Periode der Reproduktionshabitate 90 (Teichmolch) - 120 (Kammmolch) Tage überschreitet. Mit anderen Worten, verwandeln sich die Larven dieser Arten nicht, wenn der Lebensraum, in zwei Monaten nach der Abfüllung, austrocknet. Das Larvenstadium anderer Arten beträgt 60 Tage für die Erdkröte, der Springforsch, der Laubfrosch, die Knoblauchkröte, über 40 Tage für den Grasfrosch und über 30 Tage für die Larven der Gelbbauchunke. Langfristige Studien zeigen, dass die reproduktiven Ausfälle am häufigsten bei Arten mit langer Larvenzeit (mehr als 60 Tage) auftreten.

Angesichts der oben genannten kann folgendes abgeleitet werden: die Arten mit langer Larvenzeit  sind am anfälligsten wegen den Faktoren, die zur Verkürzung der aquatischen Reproduktionshabitate führen. In diesem Kontext erwähnen wir, dass die Hydrologie des Plateaus von den Entwässerungsgräben der `80 Jahre beeinträchtigt wurde. Diese haben den aquatischen Zeitraum der Sumpfgebiete reduziert, so dass diese Gräben, die längste aquatische Periode des Reservats aufweisen. Es ist kein Wunder also, dass die Arten mit einem langen Larvenstadium in diesen Gräben einen hohen reproduktiven Erfolg haben, einige Arten metamorphosieren sich ausschließlich in diesem Habitat. Aber in den dürren Jahren, trocknen alle Habitate aus – im Jahr 2007 zum Beispiel hatten die Entwässerungsgräben einen durchschnittlichen Wasserinhalt für 40 Tage. Neuere Studien haben bewiesen, dass die Einstellung der Beweidung, zu einer übermäßigen  Entwicklung der Pflanzen führt, die, die aquatische Periode der temporären feuchten Habitate dramatisch durch Evapotranspiration verkürzt (mit bis zu 3-4 Wochen!). deshalb, ist eine kontrollierte Beweidung, mit geringer Auswirkung notwendig, um die feuchten Habitate des Breite Reservats zu bewahren.   

Als Schlussfolgerung können wir behaupten, dass für die zeitliche Kontinuität der Amphibien Populationen des Breite Reservats, die Bewahrung einer Mannigfaltigkeit von Feuchtgebiete notwendig ist: einige mit vergänglichem und einige mit permanentem Charakter. Die Faktoren die die Amphibien des Reservats beeinflussen sind antropozoogen (die Beweidung und ins besondere die Entwässerung) aber auch natürliche klimatische. Die klimatischen Einflüsse werden von den menschlichen Eingriffen verschlechtert, so dass eine klare Unterscheidung zwischen den zwei sehr schwierig ist.

Unternommene Maßnahmen im Breite Reservat für den Schutz der Amphibien

Die Mihai Eminescu Trust hat folgende Managementmaßnahmen im Reservat, für den Schutz der Amphibien unternommen:

  • Ökologische Forschungen (einschließlich Monitoring) seit 2003. Diese Studien liefern nicht nur wichtige Informationen über die Ökologie der Arten, sondern sind auch ein wichtiger Bezugspunkt für zukünftige Eingriffe.
  • Die ersten Schritte für die Wiederherstellung des hydrologischen Systems des Reservats ist das Schließen der Entwässerungsgräben. Dieser Eingriff begann 2007. Dank dieser Tätigkeit bildeten sich sechs neue aquatische Habitate, die alle verschiedenen Amphibienarten besiedelt wurden. Die erhöhte Feuchtigkeit in manchen Bereiche, dank dieses Eingriffes führte zu der Vermehrung einiger Pflanzenarten (z.B. Polygonum bistorta – der Schlangen-Knöterich) entlang der Gräben.
  • Die Einführung der kontrollierten Beweidung mit Schafen und Ziegen (2009).
  • Die experimentelle Manipulierung der Vegetation (Juncus sp.) in den Entwässerungsgräben, um die räumliche Heterogenität der Reproduktionshabitate zu erhöhen und die Mikrohabitat Präferenz der Amphibien nach zu forschen. Die ersten Ergebnisse sind schon vielversprechend. In den nicht sehr tiefen Gräben „häufen sich“ die Frösche in den Bereiche mit wenig Vegetation an und in den tiefen Gräben bevorzugen die Frösche die Bereiche mit viel Vegetation. In beiden Typen von Gräben sind die Kammmolche gut in den Bereichen mit niedriger Vegetation vertreten.
  • Die pädagogischen Tätigkeiten mit der Beteiligung der Schüler aus Schässburg. Diese Tätigkeiten hatten schon Erfolg: z.B. Schüler aus Schässburg haben zweimal (2007 und 2008) die nationale Etappe im Forschungsbereich Biologie gewonnen (2. Preis –Adrian Boitoş und den 1. Preis – Elza Sándor, Schüler der „Miron Neagu“ Schule und des „Mircea Eliade“ Gymnasium).

Biologe, Tibor Hartel
 

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